Physiotherapie

  • Wir begleiten Sie
  • Therapieformen
  • Sportphysiotherapie
  • Häufig gestellte Fragen
  • Terminvereinbarung

Das Wichtigste zuerst: die individuelle Beratung

In unserer Physiotherapiepraxis kommt nichts von der Stange - hier steht der Patient im Mittelpunkt: in individuellen und kostenlosen Beratungsgesprächen ermitteln wir mit Ihnen zunächst Ihre Bedürfnisse und die weiteren Schritte.

Der zweite Schritt: der Mediziner

Der Arzt Ihres Vertrauens untersucht Sie und verschreibt Ihnen bei gegenebener Indikation die entsprechenden, notwendigen Maßnahmen.

Der dritte Schritt: die Therapie

Unsere Therapieeinheiten finden im 30 Minuten Takt statt. Alle Physiotherapeuten stehen auf dem aktuellsten Fortbildungsstand und weisen diverse Spezialisierungen auf.

Therapieformen

Menschen, die unter Beschwerden leiden, bewegen sich häufig nicht gerne und verlieren so an Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Die qualitätsgesicherte Physiotherapie des Sport- und Gesundheitszentrum möchte Ihnen hier helfen, Ihre aktuellen Beschwerden zu bewältigen.

Damit Sie Ihr Leben schnellstmöglich wieder so aktiv gestalten können, wie Sie es wollen.

Krankengymnastik

Das Ziel der Krankengymnastik ist die Entwicklung, der Erhalt und die Wiederherstellung aller Funktionen im somatischen und psychischen Bereich und die Schulung von Ersatzfunktionen bei nicht reversiblen Störungen. Unerlässlich für die Behandlung ist der krankengymnastische Befund, der speziell auf die Person, deren Lebensweise und Krankheit bezogen ist.

Zur Durchführung einer krankengymnastischen Behandlung bei unterschiedlichen Beschwerdebildern finden verschiedenste Techniken ihre Anwendung, die je nach Indikation eingesetzt werden:

  • Schmerzstillende und tonusregulierende Maßnahmen
  • Behandlung funktionsgestörter Gelenke (Manuelle Therapie)
  • Stabilisierung überbeweglicher Gelenke
  • Wiederherstellung des Muskelgleichgewichts
  • Dehnung verkürzter Weichteilstrukturen
  • Aktivierung und Kräftigung geschwächter Muskulatur auch mit Geräten
  • Muskuläre und allgemeine Entspannung durch aktive Entspannungstechniken
  • Einübung ökonomischer Haltungs- und Bewegungsmuster

Begleitende physikalische Maßnahmen sind hierzu Wärme- und Kältetherapie.

Manuelle Therapie nach Maitland

Dieses an modernen Erkenntnissen der Physikalischen Medizin orientierte Konzept, beinhaltet die genau differenzierte Untersuchung, Behandlung und Beurteilung durch passive, manuelle Techniken. Der sparsame und diagnostisch sehr genaue Zugang zur Symptomatik ist oftmals bereits die Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Therapie.

Das Bobath-Konzept

Das Bobath-Konzept entstand in den vierziger Jahren in London durch Dr. h.c. Berta Bobath (Physiotherapeutin) und Dr. Karel Bobath (Neurologie und Psychiater). Als ein neurologi-sches Verfahren bildet es eine wesentliche Grundlage der ergotherapeutischen Behandlung bei Patienten mit zerebral bedingten Bewegungs- und Handlungsfunktionseinschränkungen. Das Konzept entwickelte sich empirisch und umfasst die Behandlung von Kindern und Er-wachsenen in jeweils eigenständigen Bereichen.

Die Entstehung und Wirkungsweise des Bobath-Konzepts beruht auf zwei Prinzipien, näm-lich der neurophysiologischen Grundlage, die naturwissenschaftlich begründet ist, sowie der ganzheitlichen Sichtweise, die der Geisteswissenschaft zugeordnet werden kann.

Die Behandlung Erwachsener umfasst die Anbahnung und das Wiedererlernen von Bewegungen und Funktionen mit dem Ziel, wieder eine größtmögliche Selbstständigkeit bei der Erfüllung der täglichen Anforderungen und der Integration in die gewöhnliche Umgebung bzw. den Beruf zu erreichen. Ergotherapeuten transferieren dieses Behandlungskonzept in den Alltag des Patienten. Sie nutzen gezielte Aktivitäten, um Ziele, wie z. B. die Bewegungs-kontrolle beim Anziehen, anzubahnen.
Dem Akutstadium kommt eine große Bedeutung zu. Es sollte so früh wie möglich mit der ergotherapeutischen Behandlung begonnen werden. Alle Beteiligten müssen ganzheitlich und alltagsnah zusammenarbeiten.

(Texte: DVE)

Klassische Massage

Die am weitesten verbreitete Massageform ist die klassische Massage. Hier wird vor allem die Muskulatur gelockert, ihre Durchblutung angeregt und so die Nähr- und Sauerstoffversorgung verbessert. Auf gewebevorbereitende Techniken folgen lokale kräftige Griffe an den Muskeln, wobei Muskelverhärtungen (Myogelosen) oft mit starkem Druck behandelt werden.

Die klassische Massage eignet sich sehr gut um das Allgemeinbefinden zu verbessern, die Leistungsfähigkeit zu erhöhen und um chronische Spannungen auszugleichen.

Manuelle Lymphdrainage

Durch verschiedene Grifftechniken ist es möglich, die Ödemflüssigkeit in das Lymphgefäß hineinzudrücken und ferner durch die Anregung der Gefäße von außen die Beweglichkeit der Lymphgefäße und damit auch das Lymphzeitvolumen zu erhöhen.

Durch die zentrale Vorbehandlung (Hals, Bauch, etc) entsteht eine Sogwirkung und eine Verschiebung der Ödemflüssigkeit aus ödemreichen in ödemarme Gebiete. Verhärtetes Bindegewebe wird durch spezielle Grifftechniken gelockert.

Wärmeapplikation (Fango)

Wärme ist eine unterstützende und vorbereitende Maßnahme für krankengymnastische Behandlungen und Massage. Wärme/Hitze wird eingesetzt in Form von heißer Rolle, Fango, Naturmoor, Rotlicht/ Heißluft.

Wärme wird eingesetzt:

  • zur Tonussenkung der Muskulatur
  • bei starken Verspannungen
  • zum Ödemabbau bei schmerzhaften Muskelansatzreizungen und chronischen Schwellungen
  • zur Durchblutungssteigerung

Fango besteht aus Substanzen wie Kiessäure, Aluminiumoxid, Eisenoxid, Tonerde und Magnesium. Nach der Gewinnung wird er fein gemahlen, gereinigt, mit Feuchtigkeit versetzt und dann als Schlamm auf den Körper aufgetragen oder in Plastikfolie, Leinentücher oder Wolldecken eingepackt und als sog. Packung auf erkrankte Stellen des Körpers aufgelegt. Eine Wärmebehandlung dauert zwischen 20 und 30 Minuten, wobei die Wärme der Fango (55 - 58 °C) zwei bis drei Zentimeter tief in den Körper eindringt und die Heilstoffe sich so im ganzen Körper ausbreiten.

Therapien mit Fangopackungen sind vor allem üblich bei Muskelverspannungen (besonders im Rücken) und Rheuma. Außerdem fördern Fangopackungen die Durchblutung, regen den Stoffwechsel an und lindern Schmerzen.

Die Heilwirkung von Fango in Kombination mit Massagen und Krankengymnastik ist wissenschaftlich belegt.

Elektrotherapie

Das Wirkungsprinzip der Elektrotherapie beruht auf der stimulierenden Wirkung elektrischen Stroms, der die Muskulatur lockert, die Durchblutung anregt und Schmerzen lindert. In der Elektrotherapie dient die Stimulation der Muskulatur und der Durchblutung durch geringe Stromstöße der Schmerzlinderung. Die verschiedenen Anwendungsformen: Nieder-, Mittel- und Hochfrequenz-Therapie.

Ultraschall

Die Ultraschalltherapie ist ein medizinisches Verfahren zur Beschleunigung und Unterstützung von Selbstheilungsprozessen, vor allem bei Frakturen, Sehnenentzündungen und Arthritis.

Physiotherapie

Unser Team bietet Ihnen ein physiotherapeutisches Betreuungsprogramm an, welches optimale gesundheitliche Voraussetzungen für das Training und den Wettkampf gewährleistet.

In intensiver Zusammenarbeit mit den Sportlern und Trainern werden Trainings- und Rehabilitationsprogramme sportartspezifisch ausgearbeitet.

Nach akuten Sportverletzungen (z.B. Bänderrissen, Muskeltraumen, Muskelfaserrissen oder Zerrungen) betreuen wir die Rehabilitation und nutzen die Behandlungstechniken der Physiotherapie, der Ergotherapie und der physikalischen Therapie, um auch Ihre vollkommene Leistungsfähigkeit wiederherzustellen.

Auch die Patienten profitieren von Erfahrungen der Therapeuten im Gesundheitszentrum KW
Netzhoppers
Am vergangenen Dienstag hatten die Netzhoppers zum Fototermin ins Gesundheitszentrum im Fontane-Center in Königs Wusterhausen eingeladen.

Das Gesundheitszentrum ist der offizielle Trainings- und Rehabilitationsstützpunkt der Bundesliga-Volleyballer. Zum Gruppenfoto war auch der Mannschaftsarzt Prof. Dr. med. Michael Wich erschienen.

Prof. Dr. med. Michael Wich behandelt die Spieler nach Sportverletzungen und übergibt sie nach entsprechender Diagnose und Therapieempfehlung an die Praxis für Physio- und Sportphysiotherapie, die zum Gesundheitszentrum im Fontane-Center gehört.

Hier werden dann die physiotherapeutischen Maßnahmen ergriffen, um die Spieler wieder fit für ihren Einsatz auf dem Spielfeld zu machen. Die Therapie erfolgt eng und in Absprache mit dem Cheftrainer Mirco Culic und dem Athletik-Trainer Rainer Latzke.

So konnte beispielsweise der Spieler Alexander Milivojenic aus Montenegro, der sich beim Turnier in Dresden Ende August eine Zerrung in der Rückenmuskulatur zuzog, nach der Diagnose durch Prof. Dr. med. Wich und der anschließenden Behandlung durch die Mitarbeiter der Praxis für Physio- und Sportphysiotherapie, nach nur 10 Tagen wieder am Trainingsbetrieb teilnehmen. Besonders in der intensiven Trainingsvorbereitung für den Bundesligaspielbetrieb ist es wichtig, dass jeder Spieler seinen persönlichen Trainingshöhepunkt erreicht und somit optimal in die Saison starten kann.

Die Zusammenarbeit zwischen Professor Wich und den Physiotherapeuten des Gesundheitszentrums ermöglicht es, dass die Behandlung bestens organisiert wird und zum Beispiel das Athletik-Training entsprechend abgestimmt wird.

Aber nicht nur die Netzhoppers-Spieler profitieren von den umfangreichen Erfahrungen der Therapeuten der Sportphysiotherapie – sondern auch die Patienten des Gesundheitszentrums.
Artikel im KW-Kurier vom 13.10.10

Häufig gestellte Fragen zur Physiotherapie

  • Was sind Heilmittel?

    Heilmittel sind nichtärztliche Dienstleistungen. Sie tragen dazu bei, Krankheiten zu verhindern, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Hierzu gehören z.B. die Physiotherapie, wie Krankengymnastik, Massage usw. die Logopädie und Ergotherapie.
  • Was muss ich als gesetzlich Versicherter für ein Rezept aufbezahlen?

    Der Gesetzgeber schreibt seit dem 1.1.2004 vor, dass gesetzlich Krankenversicherte einen Eigenanteil selbst tragen müssen. Dieser beträgt 10 % der Behandlungskosten zuzüglich 10 € pro Rezept. D.h. Sie müssen je nach Art der Verordnung für ein Rezept mit 6 Behandlungen ca. 18 € bis 22 € selbst bezahlen. Aber auch hier gibt es die Möglichkeit der Zuzahlungsbefreiung.

    Die Höhe der Zuzahlung ist begrenzt. Niemand muss mehr als 2 % seiner Bruttoeinnahmen im Jahr an Zuzahlungen leisten. Für schwerwiegend chronisch Kranke liegt die Höhe der Zuzahlung bei 1 % der Jahresbruttoeinnahmen.

    Als chronisch schwerwiegend krank gilt, wer mind. 1 Jahr lang wegen derselben Krankheit mindestens einmal pro Quartal ärztlich behandelt werden musste und wenn zusätzlich eine der folgenden Kriterien vorliegt:
    • Es liegt eine Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe zwei oder drei vor.
    • Es liegt eine Minderung der Erwerbsfähigkeit oder ein Grad der Behinderung von mindestens 60 Prozent vor, die zumindest auch durch diese Erkrankung begründet sein muss.
    • Es ist eine kontinuierliche medizinische Versorgung (ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, Arzneimitteltherapie, Behandlungspflege, Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln) erforderlich.
    Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihre Krankenkasse.
    Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind von der Zuzahlung für Heilmittel befreit.
  • Muss ich für ein Rezept von der Berufsgenossenschaft einen Eigenanteil bezahlen?

    Nein. BG-Rezepte sind von der Zuzahlung befreit.
  • Wie lange ist ein Rezept gültig?

    Hat Ihnen Ihr Arzt ein Rezept ausgestellt, sollten Sie möglichst bald nach einem Termin nachfragen. Die Behandlung muss innerhalb 14 Tagen nach Rezeptausstellung beginnen (GKV-Mitglieder).
  • Muss ein Rezept innerhalb eines Quartals abgeschlossen werden?
    Nein. Eine Behandlung kann z.B. Ende Dezember begonnen und im Januar abgeschlossen werden.
  • Wieviele Rezepte kann ich (im Quartal) bekommen? Wer entscheidet das?

    Die Anzahl der Verordnungen ist nicht quartalsabhängig. Entscheidend ist die Diagnose des Arztes sowie die Vorgaben des Heilmittelkataloges. Siehe auch: www.heilmittelkatalog.de
  • Wann muss ich spätestens einen Termin absagen, wenn ich ihn einmal nicht einhalten kann?

    Eine Terminabsage sollten Sie uns spätestens 24 Stunden vorher mitteilen. Für nicht rechtzeitig abgesagte Termine, die wir nicht mehr anderweitig vergeben konnten beanspruchen wir eine Entschädigung.
  • Was ist der Unterschied zwischen Krankengymnastik und Physiotherapie?

    In Deutschland wurde der Begriff Krankengymnastik im Jahre 1994 durch den Begriff Physiotherapie im Rahmen einer Novellierung der Berufsgesetze bundesweit abgelöst. Grund dafür war die Anpassung an den Internationalen Sprachgebrauch und die Zusammenführung der west- und ostdeutschen Heilberufe nach der Wiedervereinigung. In der DDR war der Begriff Physiotherapie bereits vor der Wiedervereinigung üblich.

Öffnungszeiten:

Montag-Freitag 08:00-20:00 Uhr

Samstag 09:00-13:00 Uhr

Sie möchten direkt einen Termin vereinbaren - kein Problem: Rufen Sie uns an!
Telefon: 03375-203520

Physiotherapie


 
Homepagegestaltung